Dieter Bernhardt: Rückblick 2025

„Was den Rückenwind aus dem Markt betrifft, sind wir mit einem gewissen Optimismus in das Jahr 2025 gestartet. Diese Hoffnung hat sich im weiteren Verlauf aber nicht erfüllt. Die rückläufigen Zahlen in der Gastronomie, die statistisch vorliegen, bestätigen diese negative Entwicklung. In diesem Jahr ging es auf und ab, es war eine Achterbahnfahrt. Am Ende, glaube ich, haben wir uns doch – angesichts des schwierigen Marktumfeldes – ganz gut geschlagen. Wir erwarten, dass wir dieses Geschäftsjahr mit einem leichten Plus abschließen können“, zieht unser Vorstand Dieter Bernhardt Fazit.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Arbeitsschwerpunkte stand die Umsetzung des TIFA-Zukunftsprogramms „Fit for Generation next“ sowie die Umstellung auf den digitalen TIFA-Marktplatz, die im Sommer stattfand. Diesbezüglich ist auch schon der Startschuss zur Ausbaustufe 2 gefallen, mit dem nun die Integration der individuellen Marktplätze der Mitglieder umgesetzt wird und weitere Zusatzleistungen verbunden sind.
„Zudem sind wir weitere wichtige Schritte in unserem strategischen Einkauf gegangen und haben die Partnerschaften mit unseren Lieferanten nochmals deutlich intensiviert. Zu diesen ganzheitlichen Optimierungsprozessen in diesem Jahr gehörte auch der Relaunch und der Ausbau unseres Handelsmarkensortimentes, die erfolgreich verwirklicht werden konnten. Inklusive umfassender Vermarktungskonzepte für unsere Mitglieder – vor allem AGNESA, aber auch TIFA-Quality und unsere neue Marke BoB betreffend“, hebt Bernhardt hervor.
Neue Mitglieder
Im Bereich Mitgliederwesen konnte unser Verbund einige Neuzugänge verzeichnen – durch etablierte, erfolgreiche Familienunternehmen aus Deutschland und vor allem aus Österreich: „Dies unterstreicht, dass wir als starke Gemeinschaft wahrgenommen werden, die gerade die Interessen von Mittelständlern vertritt und diesbezüglich elementare Vorteile und Leistungsprogramme anbietet. Diese Neumitglieder stärken nicht nur unsere Einkaufskraft, sondern bringen auch wichtige neue Kompetenzen und Ideen in unsere Gruppe ein“.
Digitalisierung: „Der Mitwirkungsgrad ist gut, aber auch noch steigerungsfähig“
Die Zukunftssicherheit unserer Genossenschaft ist wesentlich mit der digitalen Weiterentwicklung verbunden, die sich wie ein roter Faden durch sämtliche TIFA-Bereiche zieht. Es ist ein konstanter Prozess und der Dreh- und Angelpunkt, um die Wettbewerbsfähigkeit halten bzw. ausbauen zu können – für jedes Mitglied und für unsere Gruppe im Ganzen. Damit dies gelingt, ist und bleibt die aktive Mitwirkung aller Mitglieder und Beteiligten an dieser Transformation obligatorisch. „Dazu brauchen wir die Teilhabe des gesamten Mitgliederkreises, damit sich auch der digitale Kreis schließt. Dabei dürfen keine Lücken entstehen. Der Mitwirkungsgrad ist gut, aber teilweise auch noch ausbaufähig“, appelliert Bernhardt.
Zum Rückblick 2025 gehört auch der konstruktive, erfolgreiche Reigen unserer internen Veranstaltungen, die von großer Fachlichkeit und dem Tifa-typischen, kollegialen Miteinander geprägt waren. Es waren Netzwerktreffen im besten Sinne – bei unserer Jahresversammlung in Innsbruck, aber auch bei den Gruppen- und Regionaltagungen.
„Die Inhalte und Top-Themen dieser Tagungsformate und Zusammentreffen, die uns fachlich, unternehmerisch und persönlich beschäftigt und zusammengeführt haben, werden uns auch 2026 begleiten. Trotz der Herausforderungen haben wir auch 2025 Stabilität und Zuversicht bewahrt, indem wir wesentliche Entscheidungen und Schienen für die nächsten Jahre getroffen wie gesetzt haben. Grundlage dafür war unser gemeinsamer Wille, unsere Zukunft positiv zu gestalten, indem wir pragmatische Lösungen erkennen und diese auch realisieren. Mit Mut und mit Durchsetzungsvermögen – in der Bündelung unserer Energie und Kompetenzen. Wir haben viel geleistet – im Zusammehalt! Nichts anderes wünsche und erwarte ich – für und von 2026“, betont Bernhardt mit einem positiven Blick nach vorne.
Dezember 2025